Dieser zweistündige Surfkurs findet rund um die Praia do Norte in Nazaré statt — dem Ort an der Silberküste, der weltweit für seine Riesenwellen bekannt ist. Er richtet sich an Anfänger und beinhaltet ein Surfbrett, zum Richtpreis von 45 € — genug, um mit einem Lehrer an der Seite die ersten Weißwasserwellen zu reiten.
Die Praia do Norte ist kein gewöhnlicher Strand: Hier ritt Sebastian Steudtner im Oktober 2020 eine von Guinness bestätigte 26,21-Meter-Welle, der jüngste Eintrag in einer Rekordkette, zu der auch Garrett McNamara (23,8 m, 2011) und Rodrigo Koxa (24,4 m, 2017) gehören. Diese Riesenwellen entstehen im Nazaré-Canyon, einer rund 200 km langen unterseeischen Schlucht, deren Kopf weniger als einen Kilometer vor der Küste liegt — und sie sind vor allem ein Winterphänomen: Die Big-Wave-Saison dauert grob von Oktober bis März, mit einem Höhepunkt zwischen Dezember und Februar. Außerhalb dieses Zeitfensters, besonders im Sommer, ist das Meer hier meist deutlich ruhiger und für Anfänger gut zu bewältigen. Surfschulen aus Nazaré berichten häufig, ihre Schüler per Geländewagen zu dem Strandabschnitt mit den besten Bedingungen des Tages zu fahren — ein als "an der Praia do Norte" gebuchter Kurs kann also praktisch an einem geschützteren Abschnitt stattfinden, je nach Gezeiten und Dünung. Praktischer Hinweis: Anders als der Ortsstrand hat die Praia do Norte keinen permanenten Rettungsschwimmer.
Surfunterricht ist in Portugal reguliert: Lehrer werden vom IPDJ (Instituto Português do Desporto e Juventude), dem staatlichen Sportinstitut, zertifiziert. Das Brett ist im Preis dieses Kurses enthalten; ob auch ein Neoprenanzug dabei ist, lohnt sich bei der Buchung nachzufragen. Das Wasser bei Nazaré liegt im Sommer bei etwa 19-22 °C (ein 2-3-mm-Anzug reicht meist) und sinkt im Spätwinter auf rund 13-16 °C, wenn ein 4/3-mm- oder 5/3-mm-Anzug mit Neoprenschuhen üblich ist.
Die Praia do Norte liegt direkt unterhalb des Leuchtturms von Nazaré, innerhalb des Forte de São Miguel Arcanjo — 1577 errichtet und 1644 unter König Johann IV. umgebaut, der Leuchtturm selbst wurde am 1. Dezember 1903 erstmals in Betrieb genommen. Die Festung dient seit 2014 als Museum, mit einer Ausstellung zu einem deutschen U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg und einem Zentrum zur Erklärung des Nazaré-Canyons; die Besucherzahlen am Aussichtspunkt stiegen von rund 80.000 im Jahr 2015 auf 174.000 im Jahr 2017. Zu Fuß hinaufzugehen, oder die Standseilbahn (Ascensor da Nazaré) zu nehmen, die das Praia-Viertel mit dem Klippendorf Sítio verbindet, rundet den Kurs gut ab. Der Kurs selbst findet an der Praia do Norte statt, an Portugals Silberküste, einem Atlantikabschnitt nördlich von Lissabon, bekannt für seine Klippen, Fischerdörfer und vor allem diesen außergewöhnlichen Strand.
An der Praia do Norte gibt es keinen permanenten Rettungsschwimmer, und der Strand ist weltberühmt für seine riesigen Winterwellen (Sebastian Steudtners von Guinness bestätigte 26,21-m-Welle, 2020). Diese extremen Bedingungen konzentrieren sich etwa auf Oktober bis März; außerhalb dieses Zeitraums, besonders im Sommer, ist das Meer meist besser zum Lernen geeignet, und die Lehrer passen den genauen Ort des Kurses an die Bedingungen des Tages an.
Die Sommermonate, außerhalb der Big-Wave-Saison (Oktober-März, Höhepunkt Dezember-Februar), wenn das Meer meist ruhiger und das Wasser wärmer ist (19-22 °C).
Das Brett ist im Preis von 45 € enthalten. Ob auch ein Neoprenanzug dabei ist, ist nicht spezifiziert — lohnt sich bei der Buchung nachzufragen, besonders außerhalb des Sommers, wenn das Wasser auf etwa 13-16 °C sinkt.
Den Leuchtturm von Nazaré, innerhalb des Forte de São Miguel Arcanjo (erbaut 1577, umgebaut 1644), seit 2014 ein Museum mit Blick auf die Praia do Norte — erreichbar zu Fuß oder mit der Standseilbahn (Ascensor da Nazaré) vom Praia-Viertel aus.