Der Matira Beach liegt an der Südspitze der Hauptinsel von Bora Bora in Französisch-Polynesien und ist der einzige wirklich öffentliche Strand der Insel — der übrige Küstenstreifen gehört privaten Resorts oder liegt auf vorgelagerten Motu-Inselchen. Der weiße Sandstreifen erstreckt sich über rund zwei Kilometer entlang der Lagune, im Hintergrund erhebt sich die Bergspitze des Mount Otemanu.
Die Lagune vor Matira bleibt über eine weite Strecke flach mit sandigem Grund, sodass man Dutzende Meter waten kann, ohne den Boden zu verlieren — ein Merkmal, das den Strand bei Familien beliebt macht. Inoffiziell wird er manchmal "das Aquarium" genannt: Schon nach wenigen Metern Schwimmen trifft man häufig auf Falterfische, Papageifische, Doktorfische und kleine Fischschwärme, besonders an den Felsformationen an beiden Enden des Strands — der sandige Mittelteil bietet weniger Meeresleben als diese felsigen Randbereiche. Anbieter in Strandnähe verleihen Stand-up-Paddle-Boards, Kajaks und Jetskis für Ausflüge weiter in die Lagune hinein.
Matira liegt etwa 20 Autominuten oder eine Fahrradfahrt südlich von Vaitape, der Hauptstadt Bora Boras, entlang der einzigen ausgeschilderten Küstenstraße in diese Richtung. Fahrräder, Roller und Autos lassen sich in Vaitape mieten, und wer in einem Hotel an der Südspitze der Insel wohnt, etwa im Maitai Bora Bora, kann zu Fuß gehen. In Strandnähe gibt es kostenlose, informelle Parkplätze, unter anderem in der Nähe des InterContinental Le Moana Resort. Der Zugang ist kostenlos und ohne feste Öffnungszeiten. Um dem größten Andrang zu entgehen, der sich meist am Haupteingang staut, lohnt es sich, 500 Meter bis einen Kilometer vor dem zentralen Bereich zu halten — das Wasser dort eignet sich genauso gut zum Schwimmen, nur mit deutlich weniger Menschen.
Bora Bora liegt rund 260 km nordwestlich von Tahiti in den Gesellschaftsinseln und zählt etwas über 10.600 Einwohner (Zensus 2017). Die Insel ist seit etwa dem 3. Jahrhundert n. Chr. von polynesischen Völkern besiedelt und blieb bis 1888 ein unabhängiges Königreich, bevor Frankreich sie annektierte. Das Klima ist tropisch, mit einer Trockenzeit von Juni bis Oktober und einer Regenzeit, teils mit Stürmen, von November bis April. Die Fluganbindung erfolgt über den Flughafen Bora Bora auf dem Motu Mute, der von mehreren täglichen Air-Tahiti-Flügen ab Tahiti angeflogen wird.
Mehrere der bekanntesten Resorts Bora Boras liegen nur kurz von der Matira-Gegend entfernt, darunter Häuser mit den für die Insel typischen Overwater-Bungalows — das Four Seasons Resort Bora Bora, das InterContinental Le Moana Resort und das St. Regis Bora Bora Resort gehören zu den meistgenannten. Zu beachten: Die meisten dieser Overwater-Bungalows stehen tatsächlich auf separaten Motu-Inselchen und sind nur per Shuttle-Boot erreichbar, nicht direkt am öffentlichen Sand von Matira. Ein paar informelle Imbissstände und Food Trucks in Strandnähe bieten eine schnelle Mahlzeit, ohne dass man nach Vaitape zurückfahren muss.
Wer einen weiteren öffentlichen Strand in den Gesellschaftsinseln sucht, findet mit dem Temae Beach auf der Nachbarinsel Moorea eine Option — auch wenn er über 200 km von Bora Bora entfernt liegt, auf der anderen Seite des Archipels. Mehr zur Region gibt es auf der Seite der Gesellschaftsinseln.
Nein. Der Zugang ist kostenlos, der Strand ist rund um die Uhr geöffnet, ohne Tore oder Eintrittskarte.
In Vaitape lassen sich Fahrräder und Roller mieten; die Fahrt südwärts entlang der Küstenstraße dauert etwa 20 Minuten. Einige Hotels an der Südspitze der Insel sind fußläufig erreichbar.
Ja, es gibt kostenlose, informelle Parkplätze in Strandnähe, unter anderem nahe dem InterContinental Le Moana Resort.
Echte monatliche Durchschnittswerte der historischen Wassertemperatur.